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Quellen: Eigene | SSV Ulm 1846 | Supporters Ulm '99 | Wikipedia | "SSV Ulm 1846 - Fußballtradition in Schwarz und Weiß" (Alexander Guber) | Südwestpresse

Chronik    
   


Alte Holztribüne


Die neu erbaute Haupttribüne nach Zerstörung im 2. Weltkrieg


 Die Gegengerade vor Errichtung der Gegentribüne


Bau der neuen Gegentribüne


Blick zur fertigen Gegentribüne


Über dem E-Block wurde 1998/99 eine kleine Anzeigetafel montiert


Zusatztribüne über dem I-Block


Die neue Video-Wall im Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV (1999)


Orkan Kyrill beschädigt das Gerüst der ehemaligen Video-Wall (2007)


Die neuen, schmucken Sitzschalen auf der Haupttribüne (2011)

24.09.1893 Der Fußball in Ulm wird geboren - gespielt wird auf der Gänswiese, die Tore bestehen aus Stangen. Das Ergebnis zwischen dem Privat-Turnverein (PTV Ulm) und dem Turnerbund 1846 Ulm ist bis heute unbekannt.
   
27.10.1910 Die Sportart gewinnt rasant an Popularität. Dem Ulmer FV 1894 wird vom städtischen Gemeinderat der Jugendspielplatz (heute VfL-Parkplatz) des damaligen VfL-Heims überlassen. 2.400 Mark sind nötig, um den Platz bespielbar zu machen.
   
02.07.1911 Das erste Wettspiel zwischen dem Ulmer FV 1894 und der Reservemannschaft der Sportfreunde Stuttgart endet 1:1.
   
11.09.1911 Das Einweihungsspiel gewinnt der Ulmer FV 1894 mit 3:2 gegen Wacker München.
   
Frühjahr 1919 Die Stadt überlässt dem UFV 94 ein großes Gelände zum Bau eines Sportplatzes. Auf diesem Gelände steht heute die Donauhalle.
   
07.09.1919 Der Sportplatz Friedrichsau wird mit einem Spiel gegen den VfB Stuttgart (Endstand 0:6) eingeweiht.
   
1921 Baubeginn einer großen Tribüne mit Umkleideräumen auf dem Sportplatz Friedrichsau.
   
04.07.1925 Das Ulmer Stadion ist nach dreijähriger Bauzeit erbaut. Die Gesamtfläche bedeckt 65.000 QM. Zur Gänswiese ist das Stadion offen.
   
25.07. bis 27.07.1945 Das neu errichtete Stadion der Stadt Ulm wird anlässlich des Landesturnfestes eingeweiht. 40.000 Beteiligte sind dabei, als das erste Stadion dieser Art in Süddeutschland eröffnet wird. Da zu diesem Zeitpunkt die Gegentribüne noch nicht existierte, konnte das Fassungsvermögen beliebig weit auf die anliegende Gänswiese ausgedehnt werden.
   
01.08.1925 Das erste Fußballspiel im neu erbauten Städtischen Stadion bestreitet der SV Schwaben Ulm gegen den VfR Heilbronn (Endstand 0:1).
   
02.08.1925 Die Premiere für den Ulmer FV 1894 endet nur ein Tag später mit einem 1:3 gegen den FC Brühl-St. Gallen.
   
30.05.1932 Die Tribüne des Friedrichsau-Sportplatzes des UFV 1894 brennt ab.
   
1945 Durch Luftangriffe im 2. Weltkrieg wird die Holztribüne des Donaustadions sowie Teile der Tartanbahn und Zuschauerwälle zerstört.
   
18.05.1952 Die Haupttribüne mit einer Kapazität von 1.280 Sitzplätzen (830 überdacht, 450 unüberdacht) wird neu erbaut. Die Kosten belaufen sich auf 270.000 DM.
   
12.11.1983 Das Stadion trägt ab sofort den Namen Donaustadion und wird nach dem benachbarten Fluss benannt, ähnlich wie in anderen großen Städten.
   
1985 bis 1990 Das Donaustadion erfährt eine umfassende Sanierung. Für rund 7,5 Mio. DM werden die Stehwälle neu gebaut, die Laufbahn erweitert sowie die Sitzbänke der Haupttribüne durch Plastiksitze ersetzt.
   
18.10.1991 Die Flutlichtanlage wird beim Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Endstand 3:0) offiziell eingeweiht. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,2 Mio. DM.
   
1998/1999 Über dem E-Block wird eine kleine Anzeigetafel montiert.
   
11.04.1999

 

Die neue Gegentribüne mit 3.000 überdachten Sitzplätzen wird eingeweiht. Die Kosten für die Bebauung der bisherigen Steinstufen belaufen sich auf ca. 3,5 Mio. DM. Damals einzigartig und noch heute recht selten in Europa: Ein separater Nichtraucherblock für 500 Zuschauer.
Die neue Gegentribüne ist 115 Meter lang, 17 Meter Breit und 9,90 Meter hoch.
   
1999

 

Nach dem sensationellen sportlichen Höhenflug der Spatzen werden Ausbaupläne für das Donaustadion erstellt (neue Haupttribüne mit 6.000 bis 10.000 Plätzen, Überdachung der Stehplätze) - nach dem rasanten Sturz in die 5. Liga wird das 30-50 Mio. DM teure Projekt wieder verworfen.
   
1999

 

Um für die Spiele der 1. Bundesliga ein höheres Fassungsvermögen zu erlangen, werden über dem I- und H-Block Zusatztribünen gebaut, die ein Jahr später wieder entfernt und zu den olympischen Spielen 2000 in Sidney verfrachtet werden. Das Stadion bot zu dieser Zeit Platz für 23.500 Zuschauer.
   
02.10.1999 Beim Heimspiel gegen den Hamburger SV (Endstand 1:2) feiert die neue Video-Wall Premiere - heute befindet sie sich im Freiburger Badenova-Stadion, das Gerüst im Ulmer Donaustadion steht noch.
   
19.01.2007 Orkan Kyrill fegt über die Bundesrepublik und richtet auch im Donaustadion Schäden an. Das Gerüst der einstigen Video-Wall wurde beschädigt.
   
14.03.2011 Auf der Haupttribüne werden die Sitzschalen, die nicht mehr den heutigen Brandschutzstandards gerecht werden, ausgetauscht - auf schwarzem Hintergrund ist ein weißer Schriftzug "ULM" zu erkennen.
   
Juni 2019 Auf der Gegentribüne werden die inzwischen 20 Jahre alten, grünen Sitzschalen ausgetauscht und durch schwarz-weiße Sitzschalen ersetzt.
   

Mai 2024

Durch den Aufstieg der Fußballer in die 3. Liga wird eine Rasenheizung im Ulmer Donaustadion verlegt. Dadurch wird eine wesentliche Bedingung für den Spielbetrieb im Profifußball erfüllt.
   
19.03.2025 Der Ulmer Gemeinderat beschließt nach langen Diskussionen und Verhandlungen zwischen dem Großverein, dem Fußballverein und der Stadt Ulm eine umfassende Sanierung des in die Jahre gekommenen Stadions. Das Projekt wird rund 25-30 Mio. Euro beanspruchen und umfasst einen kompletten Neubau der Stehränge inklusive Überdachung.
Dadurch sollen nicht nur Bedingungen der DFL (Deutsche Fußball Liga) erfüllt werden, sondern künftig auch wieder bundesweite Leichtathletik-Veranstaltungen ermöglicht werden.
   
25.07.2025 Das Ulmer Donaustadion feiert seinen 100. Geburtstag!
   
 
 

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